Jeder Schuh erzählt eine Geschichte von der Suche nach verschwundenen Angehörigen. ‚Ich laufe seit langem um dich zu finden und ich werde nicht aufhören bis ich dich finde‘, schreibt eine Mutter an ihren verschwundenen Sohn. Diese Botschaften hat der mexikanische Bildhauer Alfredo López als Teil des Künstlerkollektivs ‚Huellas de la memoria‘ auf die Sohlen der Schuhe eingraviert, die die Angehörigen bei ihrer Suche nach ihren verschwundenen Verwandten getragen haben.

Alfredo López erklärt im Interview das Projekt als einen wichtigen Moment, um die Situation der Angehörigen darzustellen. Im Juli hat die Galerie Neurotitan in Berlin die Instalation gezeigt, eingebettet in die informative Ausstellung ‚Wo sind sie? Kein Mensch verschwindet spurlos‘, erarbeitet durch die Länder-koordinationsgruppe für Mexiko und Zentralamerika von Amnesty International.

In dem Video spricht der der Künstler von der Suche nach den Verschwundenen und den Hoffnungen der Familienangehörigen.

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Die Familien, die die Verschwundengelassenen suchen, werden das Land verändern: ‚Huellas de la Memoria – Spuren der Erinnerung‘