Seitdem der Bürgerkrieg in Syrien 2011 begann, ist es eine der wichtigsten Waffen des Assad-Regimes, Menschen verschwinden zu lassen – Anwälte, Oppositionspolitiker, einfache Bürger. Die Angehörigen wissen nichts über ihren Verbleib. Der vorliegende Beitrag, zuerst veröffentlicht im Zeitmagazin, erzählt die Geschichten von zehn Verschwundenen.

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Titelbild des ZEITmagazins Nr. 51 vom 17.12.2015

Von Annabel Wahba und Anna Kemper

Vom Terror des „Islamischen Staats“ in Syrien hört man ständig, von den Verbrechen des Assad-Regimes viel zu selten. Immer wieder verschwinden Menschen: Sie werden von Schergen des Diktators verhaftet, viele werden wohl gefoltert und müssen im Gefängnis hungern. Unter ihnen sind Anwälte, Oppositionspolitiker, einfache Bürger. Stellvertretend für Tausende erzählen wir die Geschichten von sechs Männern und vier Frauen, nach denen ihre Familien verzweifelt suchen.

 

Annabel Wahba und Anna Kemper, in: ZEITmagazin Nr. 51, 17.12.2015, S.18 – 33, mit Bildern von Christian Kirby. Im Internet: http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/51/syrien-krieg-entfuehrung-folter-verhaftung

Stand: 01.02.2016

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