Aktionen

Aktion zum Schutz von Migrant*innen vor Verschwindenlassen

Die Suche nach Verschwundenen als kollektiver Prozess – Einblicke in die psychosoziale Begleitarbeit

Die Suche nach Verschwundenen als kollektiver Prozess – Einblicke in die psychosoziale Begleitarbeit

Die Person ist abwesend und doch nicht abwesend. Du selber stehst vor einem Konflikt: Gehe ich vom Tod der Person aus, bringe ich sie damit um. Gleichzeitig täusche ich mich vielleicht selbst. Die Familienangehörigen leiden enorm unter dieser Konstellation. Sie haben Schuldgefühle, weil sie zur Migration ermutigten. Weil die Armut sie zwang. Oder weil sie nicht wollten, dass sie weggingen. #AufDemWegVerschwunden

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Mexiko: Die Behörden verschränken nur die Arme

Mexiko: Die Behörden verschränken nur die Arme

Im Frühjahr 2011 verschwinden 23 junge Mexikaner auf ihrer Reise vom mittelmexikanischen Staat Guanajuato in Richtung USA spurlos. Nur einer wird später in einem geheimen Grab gefunden, im Bundesstaat Tamaulipas. #AufDemWegVerschwunden

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El Salvador: Ich hätte gerne ein Grab, wo ich um sie weinen kann.

El Salvador: Ich hätte gerne ein Grab, wo ich um sie weinen kann.

Seit dem jahrelangen bewaffneten Konflikt zwischen Militärdiktatur und FMLN Guerrilla sind bis heute nur wenige Verbrechen aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt worden. Die Straflosigkeit setzt sich bis heute fort: Seit Jahren ist El Salvador eines der Länder mit der höchsten Mordrate auf der Welt. #AufDemWegVerschwunden

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Das Massaker von San Fernando

Das Massaker von San Fernando

Vor 10 Jahren wurden 72 Migrant*innen im nördlichen Mexiko entführt, gefoltert und brutal ermordet. Die Familienangehörigen haben ihren Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit nicht aufgegeben. In dieser Woche machen sie in Mexiko und international auf den Fall aufmerksam. Dazu zählen sie auf Ihre Unterstützung. #AufDemWegVerschwunden

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Aufstehen gegen eine Migrations- und Flüchtlingspolitik, die auf Ausgrenzung und Hetze setzt!

Aufstehen gegen eine Migrations- und Flüchtlingspolitik, die auf Ausgrenzung und Hetze setzt!

Die langjährige Europapolitikerin für die Grünen, Barbara Lochbihler, ist Mitglied im UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen (CED). Sie erläutert in diesem Videointerview die Bedeutung der UN-Konvention gegen das Verschwindenlassen und ihre Arbeit im UN-Ausschuss und erklärt, was Unterzeichnerstaaten wie Zivilgesellschaften tun müssen und können, um das zigtausendfache gewaltsame Verschindenlassen auf der Welt zu bekämpfen.
#AufDemWegVerschwunden

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Honduras: Mama, ich will weg aus diesem Viertel!

Honduras: Mama, ich will weg aus diesem Viertel!

Das Leben im mittelamerikanischen Honduras ist oft geprägt von Bandenkriminalität, in vielen Gemeinden haben die Bandes das Sagen, zwingen junge Menschen zur Mitarbeit oder bekriegen sich opferreich untereinander. Hinzu kommt die abgründige Korruption, die auch das Gesundheitssystem an den Rand des Kollaps gebracht hat. Vor Gewalt und Perspektivlosigkeit fliehen vor allem die Jungen, Richtung Norden, durch Guatemala und Mexiko in Richtung USA. Viele kommen nie an. #AufDemWegVerschwunden

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Ohne sichere Migrationswege werden Migrant*Innen weiter verschwinden

Ohne sichere Migrationswege werden Migrant*Innen weiter verschwinden

„Flüchtende und Migrant*Innen verschwinden auf der ganzen Welt, aber sie verschwinden vor allem dort, wo sie gezwungen sind, sich auf besonders gefährliche Migrationswege zu begeben“, sagt Silke Pfeiffer, Leiterin des Referats Menschenrechte und Frieden von Brot für die Welt, im Videointerview mit Ute Löhning, in dem sie über das Ausmaß des Verschwindenlassens von Migrant*innen, die Verantwortung Deutschlands und Europas und mögliche Maßnahmen zum Schutz von Flüchtenden und Migrant*Innen spricht. #AufDemWegVerschwunden

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Guatemala: Was die Regierungen machen, ist Migrant*Innen zu töten

Guatemala: Was die Regierungen machen, ist Migrant*Innen zu töten

Das indigen geprägte Hochland Guatemalas ist eigentlich eine fruchtbare Region, reich an kulturellem Erbe. Nicht zuletzt der Goldbergbau hat jedoch ganze Landschaften zerstört und vielen Familienbetrieben ihre Lebensgrundlage entzogen. Die Hoffnung auf ein besseres Leben liegt für viele junge Maya-Indígena heute in den USA. So auch für Juan und Santiago, die auf ihrem Weg gen Norden verschwunden sind. In diesem Videobeitrag berichten ihre Familien über ein Schicksal, welches sie mit vielen anderen Familien der Region teilen.
#AufDemWegVerschwunden

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