Angkhana Neelapaijit, eine renommierte Menschenrechtsverteidigerin aus Thailand und Mitglied der UN-Arbeitsgruppe gegen das erzwungene oder unfreiwillige Verschwindenlassen, gibt in einem bewegenden Interview Einblicke in die verheerenden Auswirkungen des gewaltsamen Verschwindenlassens in der Asien-Pazifik-Region. Sie erklärt, dass gewaltsame Konflikte, politische Verfolgung und die Unterdrückung von Minderheiten die Hauptursachen für diese Verbrechen sind.
Aktion | Online die Biografien der Verschwundenen des Berliner Wandbildes kennenlernen
Zum Internationalen Tag der Opfer von Verschwindenlassen entstand 2021 in Berlin ein Wandbild, das 70 verschwundene Menschen aus verschiedenen Ländern – vor allem aus Zentralamerika sowie aus Argentinien, Chile, Mexiko und Spanien – zeigt. 2023 wurde das Bild um Porträts von vier verschleppten Garífuna aus Honduras erweitert, auch dieses Jahr kamen weitere Personen dazu.
Ausstellung | Schautafeln „Wo sind sie? – kein Mensch verschwindet spurenlos“ zum Verleih bereit
Die Ausstellung wurde ursprünglich von der Länder-Koordinationsgruppe für Mexiko- und Zentralamerika (CASA) von Amnesty International in Hamburg entwickelt. Sie wird jetzt von Partner Südmexikos weitergeführt und kann dort kostenlos angefordert werden.




