In der spanischen Region Andalusien sind in der Franco-Ära (1936-1951) ungefähr 43.449 Personen verschwunden worden, mehr als in allen anderen Regionen Spaniens. Es gibt 798 Massengräber, die meisten von ihnen wurden nie ausgehoben, denn in Spanien galt lange ein „Pakt des Vergessens“, der die Aufarbeitung der Verbrechen unmöglich machte.

Das Projekt „Desaparición Forzada Andalucía” bringt auf einer Webseite eine Vielzahl von Landkarten aus Andalusien zusammen, die Massengräber und Opfer des Verschwindenlassens auf verschiedene Weise darstellen. Dazu gibt es begleitende Text und Daten. Die Kartographie hat zum Ziel, das Verschwindenlassen zu „humanisieren“.

Das Projekt ist an ein ähnliches Projekt aus Kolumbien (Cartografía de la Desaparición Forzada en Colombia) angelehnt.

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