Mexiko | Artikel 34 aktiviert und neue Massengräber

Am 15. Januar 2026 jährt sich das Verschwinden von Antonio Díaz und Ricardo Lagunes zum dritten Mal. Die Plattform A dónde van los desaparecidos. arbeitete den Fall mit einer klaren Betonung der Mitverantwortung des Minenkonzerns Ternium sowie der Rolle staatlicher Akteure und dem organisierten Verbrechen ausführlich auf.

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Eilaktion: Mexiko | Gewalt gegen Angehörige Verschwundener und Menschenrechtsverteidigerin Dora Roblero stoppen

Amnesty International hat eine Kampagne und Unterschriftenaktion zum Schutz von Familienangehörigen Verschwundener gestartet. Einem von Amnesty erstellten Bericht zufolge haben 97 Prozent der befragten Angehörigen mindestens einmal Gewalt im Zuge der Suche nach ihren Kindern erfahren. Zu diesen Übergriffen gehören Drohungen, Erpressungen, Belästigungen, Entführungsversuche und in extremen Fällen Mord oder Verschwindenlassen. Darüber hinaus haben viele ihre Arbeitsplätze, ihr Vermögen und ihre Gesundheit verloren. Sie leben mit Schlaflosigkeit, Angst, chronischer Krankheit und sozialer Isolation, die ihr Kampf mit sich bringt.

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Mexiko | Neue Massengräber und verschwundene Kinder

In Mexiko haben Organisationen der Zivilgesellschaft zur Suche der Verschwundenen für Mitte März einen Tag der nationalen Trauer ausgerufen, nachdem die Guerreros Buscadores, organisierte Familienangehörige Verschwundener, zu Beginn des Monats mehrere Massengräber entdeckt hatten.

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Mexiko | Wahrheitskommission präsentiert Bericht über den „Schmutzigen Krieg“ zwischen 1965 und 1990

Am 16. August 2024 veröffentlichte die mexikanische Wahrheitskommission ihren Bericht zur „Guerra Sucia“, dem Schmutzigen Krieg in Mexiko und forderte die strafrechtliche Aufarbeitung der staatlichen Menschenrechtsverbrechen, die zwischen 1965 und 1990 begangen worden waren. Abel Barrera, Leiter der Untersuchung, Mitbegründer und Direktor des Menschenrechtszentrums Tlachinollan, betonte gegenüber der Onlinezeitung Animal Politico die Bedeutung von Gerechtigkeit für die Betroffenen, deren Schicksal in den Mittelpunkt der politischen Agenda rücken müsse.

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Mexiko | Fehlende Aufklärung bei Fällen von Verschwundenen

Zum Internationalen Tag der Opfer des Verschwindenlassens organisiert die Bewegung für unsere Verschwundenen in Mexiko (MNDM) mehrere Veranstaltungen, um die Forderungen an die kommende mexikanische Regierung zu betonen. Eine internationale Konferenz findet am 29. August um 17 Uhr in der Casa de Francia statt und wird online übertragen.

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Mexiko | Rückschläge bei der Suche nach Verschwundenen

In Mexiko wächst die Kritik an der neuen Strategie der Regierung von Präsident Andrés Manuel López Obrador zur Suche nach Verschwundenen, sowie den Personalkürzungen bei der Nationalen Suchkommission (Comisión Nacional de Búsqueda, CNB). Im Januar wurden über 100 Angestellte der CNB entlassen, zum Rücktritt gedrängt, oder ihre Verträge nicht verlängert.

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