Philippinen | Freispruch in Verschwindenlassen-Prozess zeigt Straflosigkeit auf

Am 6. Oktober wurde Jovito Palparan, ein ex-General der philippinischen Armee, der wegen des Verschleppens und der Folter von zwei Brüdern (Raymond und Reynaldo Manalo) im Februar 2006 in Malolo vor Gericht stand, freigesprochen. Der Richter begründete den Freispruch von Palparan, sowie sieben weiteren Angeklagten, damit, dass die Manalo Brüder die Täter nicht klar identifiziert hatten.

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Russland | Mehrere Kritiker des russischen Regimes sind mindestens zeitweise verschwunden, darunter auch Alexej Nawalny

Der bekannte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny, der seit 2021 in Russland im Gefängnis sitzt, war seit Anfang Dezember für zwei Wochen verschwunden. Menschenrechtsorganisationen warnten, dass es sich um gewaltsames Verschwindenlassen in Haft handeln könnte. Nawalnys Anwälte hatten am 5. Dezember noch Kontakt mit ihm, wurden aber am 11. Dezember von Beamt:innen der Strafkolonie, in der er inhaftiert war, informiert, dass er dort nicht mehr als Häftling registriert war. Bis zum 25. Dezember gab es kein Lebenszeichen von ihm.

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Philippinen | Zwei Aktivisten seit April verschwunden

Die Verteidiger indigener Rechte Dexter Capuyan und Gene Roz Jamil “Bazoo” de Jesus, aus der Region Cordillera in den Philippinen werden seit dem 28 April vermisst. Es wird vermutet, dass sie Opfer von gewaltsamem Verschwindenlassen sind.

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Wie erinnert man an die Verschwundenen? Advocacy-Quilts in Nepal

Das gewaltsame Verschwindenlassen wird als eine der schlimmsten Menschenrechtsverletzungen angesehen, da es nicht nur die verschwundene Person jeglichen Rechtsschutzes beraubt, sondern auch die Angehörigen in einen oft unerträglichen Zustand der Unsicherheit versetzt. So geht es auch den Familien in Nepal, die seit dem Bürgerkrieg, der von 1996 bis 2006 andauerte, ihre verschwunden Angehörigen suchen und bis heute auf Antworten auf ihre Fragen nach deren Verbleib warten.

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Bangladesch | UN-Expert*innen rufen zu einem Ende der Repressionen gegen Menschenrechtsverteidiger*innen und Angehörige von Verschwundenen auf

UN-Expert*innen haben Bangladesch dazu aufgerufen, die repressiven Maßnahmen gegen Menschenrechtsverteidiger*innen und Familienangehörige gewaltsam Verschwundener sofort einzustellen. Die Aktivist*innen*innen werden aufgrund ihres Engagements und ihrer Zusammenarbeit mit internationalen Menschenrechtsinstitutionen regelmäßig bedroht.

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Verschwindenlassen von Arbeitsmigrant*innen in Nepal

Die Situation von Arbeitsmigrant*innen aus Nepal beschreiben die englischen 3D – Difficult, Dangerous, Dirty, also schwierig, gefährlich, schmutzig. Wie es zu diesen Bedingungen kommt und wieso besonders Frauen und junge Mädchen verschwinden, erklärt Bijay Ray Gautam von INSEC (Informal Sector Service Centre). #AufDemWegVerschwunden

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Bangladesch: NGOs appellieren an UN-Menschenrechtsrat

Drei der wichtigsten Menschenrechtsorganisationen Asiens haben an den UN-Menschenrechtsrat appelliert, vor der steigenden Zahl von gewaltsam Verschwundenen in Bangladesh nicht länger die Augen zu verschließen. Die bengalische Regierung müsse das Verschwindenlassen stoppen und die betroffenen Familien während der Pandemie unterstützen.

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