UN Ausschuss gegen Verschwindenlassen tagte erneut online

UN Ausschuss gegen Verschwindenlassen tagte erneut online

Die drei Staatenüberprüfungen während der 20. Sitzung des UN-Ausschusses gegen das Verschwindenlassen vom 12. April bis 7. May 2021 brachten ein Stück Normalität in die Arbeit des Ausschusses zurück. Allerdings konnten diese Dialoge mit der Schweiz, Mongolei und Kolumbien wie auch alle anderen Beratungen des Ausschusses infolge der Covid-19-Pandemie auch diesmal nur im online-Format stattfinden.

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#SOSColombia – Stoppt die Gewalt und das Verschwindenlassen

#SOSColombia – Stoppt die Gewalt und das Verschwindenlassen

Die friedlichen Proteste in Kolumbien werden von der Regierung Ivan Duques mit brutaler Gewalt der Sicherheitskräfte beantwortet. Dutzende Personen gelten laut zivilgesellschaftlichen Angaben seit Beginn der Proteste am 28. April 2021 als verschwunden. Die Koalition gegen Verschwindenlassen fordert ein Ende der Gewalt und des Verschwindenlassens sowie eine konsequente Aufklärung aller Fälle von Verschwindenlassen in Kolumbien.

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Peru: Die Erinnerung verschwindet nicht

Peru: Die Erinnerung verschwindet nicht

Videos: In einer Filmreihe zeigt der spanische Dokumentarfilmer Luis Cintora auf, welche Auswirkungen der interne bewaffnete Konflikt in Peru (1980-2000) auf die Opfer von staatlicher und terroristischer Gewalt und Angehörige von Verschwundenen im andinen Ayacucho hat und wie sie damit umgehen.

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Einfache Sprache: das Verschwindenlassen erklärt

Einfache Sprache: das Verschwindenlassen erklärt

Jeden Tag verschwinden Menschen auf der ganzen Welt spurlos. Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder werden verhaftet oder entführt. Sie werden an einem geheimen Ort gefangen gehalten, oft gefoltert und manchmal sogar getötet. Das Schicksal dieser Menschen ist ungewiss. Zu den Tätern gehören Regierungsbeamte, private Organisationen oder Einzelpersonen. Sie werden oft von der Regierung unterstützt. Manchmal handeln die Täter sogar im Auftrag der Regierung.

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UN-Ausschusssitzung erstmals von Opfer eröffnet

UN-Ausschusssitzung erstmals von Opfer eröffnet

Zum ersten Mal in der Geschichte des UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen sprach zur offiziellen Eröffnung einer Sitzung ein Opfer des gewaltsamen Verschwindenlassens. María Nohemí Barbosa legte per Videoschaltung aus Kolumbien Zeugnis über das Verschwinden Ihres Sohnes und ihre Zusammenarbeit mit dem Ausschuss ab.

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Huellas de la Memoria: Auf den Spuren von César

Huellas de la Memoria: Auf den Spuren von César

Mexiko: Über 60 000 Personen gelten nach offiziellen Angaben als verschwunden. Das Projekt „Huellas de la Memoria“ versucht, das systematische Verschwindenlassen von Personen sichtbar zu machen und erzählt die Geschichten von Familien auf der Suche nach ihren Liebsten. Eine dieser Geschichten ist die von Maricela Alvarado González. Sie sucht mit dem heutigen Tag seit neun Jahren ihren Sohn César.

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Rezension: Ausgesetzte Zeit (Camilo Vicente Ovalle)

Rezension: Ausgesetzte Zeit (Camilo Vicente Ovalle)

Täglich verschwinden Menschen in Mexiko spurlos. Camilo Vicente Ovalle rekonstruiert in „Ausgesetzte Zeit“ wie Politik, Sicherheitskräfte und Justiz seit den 1940 Jahren systematisch den staatlichen Unterdrückungsapparat ausbauten und die Praxis des Verschwindenlassens zum Ausschalten jeglicher Dissidenz einsetzten. Eine Rezension und weitere Literaturhinweise zum Thema.

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