Aktion zum Schutz von Migrant*innen vor Verschwindenlassen

Wo sind sie? Die Suche nach Verschwundenen – ein virtueller Runder Tisch zum Verschwindenlassen in Lateinamerika

Wo sind sie? Die Suche nach Verschwundenen – ein virtueller Runder Tisch zum Verschwindenlassen in Lateinamerika

Mehr als 200.000 Personen sind allein in Lateinamerika verschwunden. Für Migrant*innen ist das Risiko besonders groß. Länder wie Kolumbien und Mexiko haben Institutionen für die Suche nach verschwundenen Personen ins Leben gerufen. Angesichts der weltweiten Migration müssen bisherige Ansätze jedoch überdacht werden. Am 14. Juli diskutierten staatliche und zivilgesellschaftliche Vertreter*innen aus Mexiko, Kolumbien und Deutschland.

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Ayotzinapa:  Das Herz der Korruption

Ayotzinapa: Das Herz der Korruption

Am 7. Juli 2020 bestätigte die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft den Fund der sterblichen Überreste von Christian Rodríguez, einem der 43 verschwundenen Studenten von Ayotzinapa. Seine Identifizierung entlarvt die „historische Wahrheit“, mit der die Vorgänger-Regierung den Fall zum Abschluss bringen wollte, endgültig als Lüge. Ein Plädoyer für die lückenlose Aufklärung des Falls und ein Ende der Straflosigkeit von Mario Patrón.

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Die Rechte von Opfern des Verschwindenlassens haben kein Verfallsdatum

Die Rechte von Opfern des Verschwindenlassens haben kein Verfallsdatum

Im Januar 2019 erhielt der UN-Menschenrechtsausschuss eine Mitteilung über einen Fall des Verschwindenlassens auf den Balearen, Spanien. Die Opfer gelten seit August 1936 als verschwunden. Dieser Artikel legt dar, dass die Mitteilung im Lichte der internationalen Menschenrechtsgesetzgebung und nach den vom Ausschuss selbst aufgestellten Zuständigkeitsregeln ratione temporis für zulässig erklärt werden sollte.

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Wie wird Verschwindenlassen definiert?

Wie wird Verschwindenlassen definiert?

Unter dem Ausdruck «Verschwindenlassen» wird die Festnahme, Haft, Entführung oder jede andere Form von Freiheitsentzug durch Bedienstete des Staates, durch eine Person oder durch Personengruppen verstanden, die mit der Erlaubnis, Unterstützung oder Duldung des Staates handeln …

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UN-Ausschuss erstmals von Opfer des Verschwindenlassens eröffnet

UN-Ausschuss erstmals von Opfer des Verschwindenlassens eröffnet

Zum ersten Mal in der Geschichte des UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen sprach zur offiziellen Eröffnung einer Sitzung ein Opfer des gewaltsamen Verschwindenlassens. María Nohemí Barbosa legte per Videoschaltung aus Kolumbien Zeugnis über das Verschwinden Ihres Sohnes und ihre Zusammenarbeit mit dem Ausschuss ab.

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Huellas de la Memoria: Auf den Spuren von César

Huellas de la Memoria: Auf den Spuren von César

Mexiko: Über 60 000 Personen gelten nach offiziellen Angaben als verschwunden. Das Projekt „Huellas de la Memoria“ versucht, das systematische Verschwindenlassen von Personen sichtbar zu machen und erzählt die Geschichten von Familien auf der Suche nach ihren Liebsten. Eine dieser Geschichten ist die von Maricela Alvarado González. Sie sucht mit dem heutigen Tag seit neun Jahren ihren Sohn César.

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