Syrien: Die geschlechtsspezifischen Auswirkungen des gewaltsamen Verschwindenlassens

Die Praxis des gewaltsamen Verschwindenlassens in Syrien ist nicht neu. Viele Fälle wurden bereits vor den Protesten von 2011 gemeldet. Lange bevor Baschar Al Assad überhaupt an die Macht kam, hielt sein Vater politische Feinde und alle, die seine Herrschaft in Frage stellten, in Haft. Das Ausmaß, in dem sie ihren Familien entrissen wurden, explodierte jedoch aufgrund der Massendemonstrationen und des anschließenden Konflikts.

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Ägypten: neue Fälle von gewaltsamem Verschwindenlassen

Statt Aufklärung Haft: Familienangehörige von gewaltsam Verschwundenen sind in Ägypten willkürlich inhaftiert. Hanan Badr El-Din und Ibrahim Metwalla Hegazy, zwei Gründungsmitglieder der Organisation „Association of the Families of the Disappeared“ werden seit 2017 in Hafteinrichtungen festgehalten.

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Ägypten: Dutzende in Geheimgefängnissen inhaftiert

Human Rights Watch dokumentiert in dem Bericht „Egypt: Dozens Detained Secretly – National Security Officers Operating Outside the Law” vom 20. Juli 2015 die Praxis der ägyptischen Sicherheitskräfte und Justiz Menschen gewaltsam verschwinden zu lassen.

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Syrien: Im Schatten des Krieges

Seitdem der Bürgerkrieg in Syrien 2011 begann, ist das Verschwindenlassen von Menschen eine der wichtigsten Waffen des Assad-Regimes. Annabel Wahba und Ana Kemper erzählen in ihrem Beitrag „Im Schatten des Krieges“, zuerst erschienen im ZEITmagazin im Dezember 2015, die Geschichten von zehn verschwundenden Männern und Frauen.

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