Die Besetzung und Rückeroberung des Justizgebäudes in Kolumbien

Der diesjährige 6. und 7. November ist der 35. Jahrestag der Besetzung des Justizpalastes durch die Guerilla M-19 in Kolumbien und der anschließenden Rückeroberung durch die nationalen Streitkräfte. Dabei verloren 1985 ca. 100 Menschen ihr Leben und 11 weitere wurden verschwunden lassen. Dieses durch wenig ruhmreiche Kapitel stellt einen Wendepunkt in der Geschichte des Landes dar.

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Die Suche nach Verschwundenen: ein virtueller Runder Tisch

Mehr als 200.000 Personen sind allein in Lateinamerika verschwunden. Für Migrant*innen ist das Risiko besonders groß. Länder wie Kolumbien und Mexiko haben Institutionen für die Suche nach verschwundenen Personen ins Leben gerufen. Angesichts der weltweiten Migration müssen bisherige Ansätze jedoch überdacht werden. Am 14. Juli diskutierten staatliche und zivilgesellschaftliche Vertreter*innen aus Mexiko, Kolumbien und Deutschland.

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UN-Ausschusssitzung erstmals von Opfer eröffnet

Zum ersten Mal in der Geschichte des UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen sprach zur offiziellen Eröffnung einer Sitzung ein Opfer des gewaltsamen Verschwindenlassens. María Nohemí Barbosa legte per Videoschaltung aus Kolumbien Zeugnis über das Verschwinden Ihres Sohnes und ihre Zusammenarbeit mit dem Ausschuss ab.

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