Aktionen

Aktion zum Schutz von Migrant*innen vor Verschwindenlassen

Koalition gegen Verschwindenlassen und Galerie Neurotitan gedenken Opfern von Verschwindenlassen mit Wandbild

Koalition gegen Verschwindenlassen und Galerie Neurotitan gedenken Opfern von Verschwindenlassen mit Wandbild

Die Koalition gegen Verschwindenlassen und die Galerie Neurotitan erinnern mit einem Wandbild an die weltweiten Opfer des Verschwindenlassens. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen Nele Konopka, Tobias Morwaski, Sol Undurraga entstand zwischen dem 24. und 27. August 2021 im Hof vom Haus Schwarzenberg in Berlin-Mitte ein Kunstwerk mit Portraits, Namen und Forderungen der Opfer von Verschwindenlassen.

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Eilaktion zum Verschwindenlassen des mexikanischen Menschenrechtsverteidigers Vicente Suástegui Muñoz

Eilaktion zum Verschwindenlassen des mexikanischen Menschenrechtsverteidigers Vicente Suástegui Muñoz

Am 5. August 2021verschwand der Menschenrechtsverteidiger Vicente Suástegui Muñoz im mexikanischen Bundesstaat Guerrero. Das Menschenrechtszentrum Tlachinollan ruft mit Unterstützung des Nationalen Netzwerks ziviler Menschenrechtsorganisationen „Alle Rechte für Alle“ (Red TdT) zur Unterstützung ihrer Eilaktion auf, welche das sofortige und lebendige Auftauchen des Menschenrechtsverteidigers fordert.

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Ein geschlechtsspezifischer Blick auf die Praxis des Verschwindenlassens

Ein geschlechtsspezifischer Blick auf die Praxis des Verschwindenlassens

Statistiken über Verschwindenlassen sind durch männliche Opferlisten geprägt, auch weil sie sich meist nur auf die sogenannten „direkten“ Opfer beziehen. Dabei sind Mädchen und Frauen in vielfältigen Formen genauso Opfer von Verschwindenlassen. Einerseits sind sie direkte Opfer und als solche geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt. Andererseits sind sie indirekte Opfer, da sie als suchende Familienangehörige struktureller Gewalt und staatlichen Repressionsstrukturen ausgesetzt sind.

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Honduras, Guatemala und El Salvador haben die Verantwortung, ihren Staatsangehörigen Schutz zukommen zu lassen

Honduras, Guatemala und El Salvador haben die Verantwortung, ihren Staatsangehörigen Schutz zukommen zu lassen

Claudia Interiano ist Regionalkoordinatorin für Zentralamerika der Menschenrechtsorganisation FJEDD (Stiftung Gerechtigkeit und demokratischer Rechtsstaat). Sie erklärt, warum Militarisierung der Grenzen nicht dem Schutz migrierender Menschen dienen und welcher Zusammenhang zwischen den bewaffneten Konflikte der 80er Jahre und den Menschenrechtsverletzungen heute besteht und warum die Corona-Pandemie zu noch mehr Flüchtenden führen wird. #AufDemWegVerschwunden

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Verschwindenlassen von Arbeitsmigrant*innen in Nepal

Verschwindenlassen von Arbeitsmigrant*innen in Nepal

Die Situation von Arbeitsmigrant*innen aus Nepal beschreiben die englischen 3D – Difficult, Dangerous, Dirty, also schwierig, gefährlich, schmutzig. Wie es zu diesen Bedingungen kommt und wieso besonders Frauen und junge Mädchen verschwinden, erklärt Bijay Ray Gautam von INSEC (Informal Sector Service Centre). #AufDemWegVerschwunden

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Wie die Europäische Union in der Sahara regiert

Wie die Europäische Union in der Sahara regiert

Alarm Phone Sahara (APS) ist oft die letzte Rettung für Migrant*innen auf ihrer schwierigen Route durch die Sahara. Dabei beobachtet die Helfer*innen, wie die Menschen kriminalisiert und verschwundengelassen werden. Azizou Chehou, Koordinator von APS, erklärt im Interview, wie es zum Verschwindenlassen der Menschen kommt und welche Verantwortung die Europäische Union und afrikanischen Staaten dabei tragen. #AufDemWegVerschwunden

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El Salvador: Meine Tochter ist nicht tot

El Salvador: Meine Tochter ist nicht tot

Seit dem jahrelangen bewaffneten Konflikt zwischen Militärdiktatur und FMLN Guerrilla sind bis heute nur wenige Verbrechen aufgeklärt und strafrechtlich verfolgt worden. Die Straflosigkeit setzt sich bis heute fort: Seit Jahren ist El Salvador eines der Länder mit der höchsten Mordrate auf der Welt. #AufDemWegVerschwunden

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Nun haben wir eine mexikanische Regierung, die sich in ihrer Einstellung gegen die Migrant*innen kaum vor den USA verstecken muss.

Nun haben wir eine mexikanische Regierung, die sich in ihrer Einstellung gegen die Migrant*innen kaum vor den USA verstecken muss.

Mit dem Regierungswechsel haben wir alle auf bessere Bedingungen für eine Koordination gehofft. Die Regierung schien viel zugänglicher bei Problematiken zu sein, die zuvor kaum wirklich angegangen wurden: Migration, Asyl, Verhaftungen. Wir dachten, es könne nicht schlimmer kommen. Doch in der kurzen Zeit dieser neuen Regierung, im letzten Jahr, wurde das beim Thema Migration widerlegt. Mexiko hat sich der US-Position angepasst. Genau wie Zentralamerika. Und die US-Position heißt: Grenzen schließen, irreguläre Migration verhindern, keine Asylsuchenden in den USA. #AufDemWegVerschwunden

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