Termine

Online-Veranstaltung im Rahmen der Aktionskampagne „Verhaftet und Verschwunden“
der Koalition gegen das Gewaltsame Verschwindenlassen

Nie wieder?
Gewaltsames Verschwindenlassen in Kolumbien gestern und heute

Heinrich-Böll Stiftung – Brot für die Welt – Instituto CAPAZ Institut

24 August

  • 18 – 20 Uhr Deutschland
  • 11 – 13 Uhr Kolumbien

mit Simultanübersetzung Deutsch – Spanisch
Live-Übertragung auf dem YouTube-Kanal vom Instituto CAPAZ

 

Kolumbien blickt auf eine lange Geschichte des gewaltsamen Verschwindenlassens zurück. Während des bewaffneten Konflikts sind mindestens 60.000 Menschen verschwunden. Auch im Rahmen der jüngsten sozialen Proteste wurden mehr als 300 Menschen als vermisst gemeldet. Die Aufklärung dieser Fälle ist grundlegend für den kolumbianischen Friedensprozess.

Anfang Juli hat die Sondergerichtsbarkeit für den Frieden (JEP) die ersten Anklagen gegen mehrere Militärs wegen gewaltsamen Verschwindenlassens und Mord im Kontext des bewaffneten Konflikts erhoben. Zu den aktuellen Fällen im Kontext der Proteste gab es bisher keine Reaktion des Staates oder der Justiz.

Gemeinsam mit Vertreter*innen der Sondergerichtsbarkeit für den Frieden und der kolumbianischen und deutschen Zivilgesellschaft, wollen wir die Fortschritte und Herausforderungen bei der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit, sowohl bei vergangenen als auch aktuellen Fällen des Verschwindenlassens, diskutieren.

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