Im Mai erschien das Recetario para la Memoria Guanajuato („Kochbuch für die Erinnerung Guanajuato“). Es ist bereits das zweite „Kochbuch für die Erinnerung“. Die Kochbücher seien dazu da, „um Rezepte zu lernen, die Erinnerung wach zu halten, sich dem Vergessen zu widersetzen, sich vom Widerstand zu ernähren, aus dem Individuellen ein Kollektiv zu bilden, und sich um einen Tisch zu setzen und zu teilen“.

Familienmitglieder aus dem mexikanischen Bundesstaat Guanajuato veröffentlichen die Rezepte der Lieblingsspeisen ihrer verschwundenen Angehörigen. Das erste Kochbuch erschien 2021 und wurde mit Angehörigen aus dem Bundesstaat Sinaloa geschrieben.

Die Fotografin Zahara Gómez Lucini hat das Projekt initiiert, um nicht nur über den Schmerz und die Verzweiflung zu sprechen, sondern die verschwundenen Personen als Menschen darzustellen. Gómez Lucini begleitet das Projekt auch fotografisch.

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