Amnesty International zeigt sich besorgt über die jüngste Repressionswelle gegen Proteste in Ecuador. Demonstrationen gegen einen höheren Ölpreis hatten sich Ende September, Anfang Oktober 2025 zu einem nationalen Streik gegen Präsident Noboas Sicherheitspolitik ausgeweitet. Besonders die Zunahme von Fällen des gewaltsamen Verschwindenlassens durch das Militär erregte seit einigen Monaten massive Kritik. Dabei kam es zu hunderten Verletzten, mehreren Toten, und über ein Dutzend Menschen gelten noch immer als verschwunden.
Eilaktion: Ecuador | 23 Männer im Rahmen der Bekämpfung der Kriminalität verschwunden
Amnesty International bittet um die Beteiligung an einer Eilaktion die sich an die ecuadorianische Staatsanwaltschaft richtet. Diese solle umgehend nach 23 Männern suchen, die 2024 nach militärischen Einsätzen im Rahmen des von Präsident Noboa erklärten internen bewaffneten Konflikts verschwanden.
Ecuador | Immer mehr Verschwundene im Rahmen staatlicher Kriminalitätsbekämpfung
Das Comité Permanente por la Defensa de los Derechos Humanos (CDH) meldet in Ecuador 27 Fälle von gewaltsamen Verschwindenlassen und einen neuen Mord, mutmaßlich durch Militärs.




