September 17. 2020

Video – Mehr als 73.000 Personen gelten in Mexiko offiziell als verschwunden. Knapp 98 Prozent der Fälle datieren auf die Zeit seit 2006, als der damalige Präsident Felipe Calderón den Drogenkartellen den Krieg erklärte. Familienangehörige leben mit der Ungewissheit über das Schicksal der Verschwundenen. Häufig suchen sie auf eigene Faust nach sterblichen Überresten. So wie Mirna Medina. Der 30. August – der Internationale Tag der Opfer des Verschwindenlassens – sei „kein Tag, um zu feiern, sondern um Gerechtigkeit zu fordern“, sagt sie. Ihrem vor sechs Jahren verschwundenen Sohn Roberto hat sie ein Versprechen gegeben: „Ich werde dich suchen, bis ich dich finde“. Im Video berichtet Mirna Medina von den „Rastreadoras“, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam nach ihren „Schätzen“ zu suchen. Dolores Gónzalez von der Menschenrechtsorganisation Serapaz spricht über Fortschritte und Herausforderungen der politischen Aufarbeitung des gewaltsamen Verschwindenlassens in Mexiko.

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