Amnesty International dokumentierte seit Juli 2024 mindestens 15 Fälle von gewaltsamen Verschwindenlassen von denen 11 Personen bis heute verschwunden sind, darunter auch ausländische Staatsangehörige. Die NGO legt in ihrem Bericht dar, dass die Regierung insbesondere politische Gegner*innen systematisch verschwinden lässt und stuft das Vorgehen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein.
Venezuela | Oppositionelle werden systematisch verschwunden gelassen
Laut der UN-Arbeitsgruppe gegen gewaltsames oder unfreiwilliges Verschwindenlassen (WGEID) setzt die venezolanische Regierung das Verschwindenlassen systematisch gegen Oppositionelle, prodemokratische Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen ein. Besonders besorgniserregend ist der zunehmende Einsatz von sogenanntem „kurzzeitigen gewaltsamen Verschwindenlassen“ im Kontext der Wahlen.
Venezuela | Menschenrechtsaktivist in Caracas verschwunden gelassen
Der venezolanische Menschenrechtsaktivist Jesús Armas wurde am 10. Dezember 2024 in Caracas Opfer von gewaltsamem Verschwindenlassen.
Venezuela | Verschwindenlassen von Menschenrechtsaktivist:innen und Oppositionspolitiker:innen
In Venezuela sind mehrere Aktivist:innen und Politiker:innen Opfer von willkürlichen Festnahmen und Verschwindenlassen geworden.




