Internationaler Rahmen
Internationaler Rahmen | Weltkongress im Januar 2025 soll das Problem des Verschwindenlassens global sichtbarer machen
Der UN-Ausschuss gegen das gewaltsame Verschwindenlassen (CED) und die UN-Arbeitsgruppe gegen gewaltsames oder unfreiwilliges Verschwindenlassen (WGEID) organisieren, nach dem Vorbild anderer thematischer globaler Treffen, einen Weltkongress zum Gewaltsamen Verschwindenlassen.
Internationaler Rahmen | Bangladesch tritt dem Übereinkommen gegen gewaltsames Verschwindenlassen bei
Am 30. August ratifizierte Bangladesch das Internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Gewaltsamen Verschwindenlassen (ICPPED), was von lokalen zivilen Akteuren als ein erster Schritt für die Aufarbeitung dieser Verbrechen gewertet wird. Amnesty International fordert die Regierung auf, das Abkommen vollständig umzusetzen, einschließlich der Einbettung in nationale Gesetze.
Internationaler Rahmen | 133. Sitzung der UN-Arbeitsgruppe gegen gewaltsames oder unfreiwilliges Verschwindenlassen (WGEID)
Vom 6. bis 10. Mai 2024 tagte die UN-Arbeitsgruppe gegen gewaltsames oder unfreiwilliges Verschwindenlassen (WGEID) in Warschau. Während der Sitzung begutachteten die Expert*innen der Arbeitsgruppe 588 Fälle von Verschwindenlassen aus über 30 Ländern, sowie 65 Fälle von dem Verschwindenlassen gleichkommenden Verbrechen durch nicht-staatliche Akteure.
Internationaler Rahmen | UN-Ausschuss bittet um Beiträge zur Vorbereitung seines Besuchs in Kolumbien
Eine Delegation des UN-Ausschusses gegen das Verschwindenlassen (CED) wird vom 25. November bis zum 6. Dezember 2024 zu einem offiziellen Besuch nach Kolumbien reisen.
Internationaler Rahmen | Thailand, Südafrika und die Elfenbeinküste treten dem Übereinkommen gegen gewaltsames Verschwindenlassen bei
Im Mai 2024 ratifizierten drei weitere Staaten das Internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Gewaltsamen Verschwindenlassen (ICPPED). Mit dem Beitritt Thailands und Südafrikas am 14. Mai und dem Beitritt der Elfenbeinküste am 6. Juni 2024 hat das Übereinkommen jetzt 75 Vertragsstaaten.
Internationaler Rahmen | 26. Sitzung des UN-Ausschusses gegen Verschwindenlassen (CED)
Vom 19. Februar bis 1. März tagte der UN-Ausschuss gegen das gewaltsame Verschwindenlassen (CED) in Genf. Der Ausschuss führte Staatendialoge mit Kambodscha, Burkina Faso und Honduras.
Internationaler Rahmen | 132. Sitzung der UN-Arbeitsgruppe gegen gewaltsames oder unfreiwilliges Verschwindenlassen (WGEID)
Vom 29. Januar bis 2. Februar tagte die UN-Arbeitsgruppe gegen gewaltsames oder unfreiwilliges Verschwindenlassen (WGEID) in Genf. Während der Sitzung begutachtete die Arbeitsgruppe 2,190 Fälle von Verschwindenlassen aus 36 Ländern, sowie dem Verschwindenlassen gleichkommende Fälle durch nicht-staatliche Akteure. Darüber hinaus trafen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit Angehörigen von Verschwundenen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Staatenrepräsentanten und anderen Akteuren.
Internationaler Rahmen | Deutsche Übersetzung der Allgemeinen Bemerkung über das Verschwindenlassen von Personen im Migrationskontext
Bei seiner 25. Sitzung im September 2023 nahm der UN-Ausschuss gegen das gewaltsame Verschwindenlassen (CED) seine erste Allgemeine Bemerkung über das Verschwindenlassen von Personen im Migrationskontext an (wir berichteten). Die Bemerkung wurde nun ins Deutsche übersetzt. Die offizielle Übersetzung ist hier zu finden.
Internationaler Rahmen | 130. Sitzung der UN-Arbeitsgruppe gegen Verschwindenlassen (WGEID)
Am 1. Mai löste Ana Lorena Delgadillo aus Mexiko Luciano Hazan aus Argentinien als neues lateinamerikanisches Mitglied der UN-Arbeitsgruppe gegen Gewaltsames oder Unfreiwilliges Verschwindenlassen (WGEID) ab. Zum ersten Mal seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren sind die fünf Expertinnen der Arbeitsgruppe Frauen.
Internationaler Rahmen | Erstes Urteil des UN-Ausschusses gegen Mexiko
In seiner ersten Entscheidung in einer Individualbeschwerde (Individual Communication) aus Mexiko hat der UN-Ausschuss gegen das Gewaltsame Verschwindenlassen (CED) am 2. Mai den mexikanischen Staat für das Verschwindenlassen von Yonathan Isaac Mendoza Berrospe sowie die Unterlassung von Suche und Aufklärung verantwortlich befunden.


