Seit dem gewaltsamen Verschwindenlassen von 43 Studenten aus Ayotzinapa/Mexiko sind bereits drei Jahre vergangen. Noch immer gibt es keine signifikanten Fortschritte in den Ermittlungen und keine Gerechtigkeit für die Opfer. Nun ruft die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko zu einer Videokampagne auf. Wer sich an der Kampagne beteiligen möchte kann ein Video von maximal 5 Sekunden aufnehmen. Die einzelnen Videos werden dann am Ende zu einem Video zusammengeschnitten. Einsendeschluss ist der 20. September 2017.

© Ina Riaskov

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Basisinformationen

  • Tag der Verschwundenen

    Jedes Jahr am 30. August wird weltweit der Internationale Tag der Opfer des Verschwindenlassens begangen. Es geht um willkürliche Inhaftierung oder Entführung von Personen durch Regierungsbeamte oder organisierte Gruppen, die im Auftrag oder mit Duldung der Regierung handeln.

  • „Nacht und Nebel“ – Mythos und Bedeutung

    Die „Nacht- und Nebel“-Aktionen der Nazis gelten vielfach als Ursprung des gewaltsamen Verschwindenlassens.

  • Leitlinien für die Betreuung von Opfern

    Um die Reviktimisierung der Betroffenen zu verhindern, haben zivilgesellschaftliche Organisationen Leitlinien für weltweite Mindeststandards bei der Betreuung von Opfern …

  • Wie wird Verschwindenlassen definiert?

    Unter dem Ausdruck «Verschwindenlassen» wird die Festnahme, Haft, Entführung oder jede andere Form von Freiheitsentzug durch Bedienstete des Staates, durch eine Person oder durch Personengruppen verstanden, die mit der Erlaubnis, Unterstützung oder Duldung des Staates handeln …

  • Zu Basisinformationen (Links)

Videokampagne anlässlich des Jahrestages des Verschwindenlassens von 43 Studenten aus Ayotzinapa/Mexiko