Amnesty International zeigt sich besorgt über die jüngste Repressionswelle gegen Proteste in Ecuador. Demonstrationen gegen einen höheren Ölpreis hatten sich Ende September, Anfang Oktober 2025 zu einem nationalen Streik gegen Präsident Noboas Sicherheitspolitik ausgeweitet. Besonders die Zunahme von Fällen des gewaltsamen Verschwindenlassens durch das Militär erregte seit einigen Monaten massive Kritik. Dabei kam es zu hunderten Verletzten, mehreren Toten, und über ein Dutzend Menschen gelten noch immer als verschwunden.
Doch im Falle der vor einem Jahr verschwunden gelassenen vier Kinder (wir berichteten) gab es auf juristischer Ebene einige Fortschritte. Ende Dezember wurden 11 Soldaten im Falle zu 34 Jahren Haft verurteilt. Der Fall hatte 2024 landesweit für Entrüstung gesorgt.




