Allgemeine Informationen
Features | Podcast über das gewaltsame Verschwindenlassen während der argentinischen Diktatur und das Verschwinden von Elisabeth Käsemann
Im Mai erschien die Podcast-Folge „Die „Deutsche“ und das Schicksal der „Verschwundenen“: Tod und Folter während der argentinischen Militärjunta“ der Serie „Tatort Geschichte – True Crime Meets History“, in der es um das gewaltsame Verschwindenlassen während der argentinischen Militärdiktatur (1976 – 1983) geht. Der Film stellt das Verschwindenlassen der deutschen Elisabeth Käsemann, die 1977 von Militärangehörigen in Argentinien verschleppt, gefoltert und ermordet wurde in den Mittelpunkt.
Features | Verschwindenlassen von Migrant*innen in Mexiko: Interview mit Ana Lorena Delgadillo
Während ihres Deutschlandbesuchs im Februar 2023, sprach die mexikanische Menschenrechtsanwältin Ana Lorena Delgadillo mit Radio onda über ihre Arbeit zur Aufklärung von Fällen verschwundener Migrant*innen in Mexiko. Das Interview wurde aufgezeichnet, ins Deutsche übersetzt und kann hier angehört werden.
Veranstaltungen | Deutschlandbesuch der mexikanischen Journalistin Marcela Turati
Im Mai besuchte die mexikanische Journalistin Marcela Turati Deutschland und nahm an verschiedenen Veranstaltungen in Hamburg, Berlin und Stuttgart teil, in denen sie über ihre journalistische Arbeit über das Verschwindenlassen in Mexiko, sowie über die Gefahren für Journalist*innen in Mexiko, sprach. Marcela Turati ist Mitgründerin der Webseite adondevanlosdesaparecidos, die sich mit dem Verschwindenlassen in Mexiko beschäftigt.
Veranstaltung | Gespräch über die Polizeireform und das gewaltsame Verschwindenlassen in Kolumbien
Das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) organisierte am 20. Juni in Berlin ein Gespräch über die Polizeireform und das gewaltsame Verschwindenlassen in Kolumbien.
Aktionen | Aktuelle Urgent Actions zu Verschwindenlassen von Amnesty International
Amnesty International Deutschland hat eine Urgent Action zu dem Fall des TV-Moderatoren Imran Riaz in Pakistan veröffentlicht, die bis zum 8. August hier unterschrieben werden kann.
Aktionen | Umfrage der Initiative zur UN-Konvention gegen das Verschwindenlassen
Die Initiative zur UN-Konvention gegen das Verschwindenlassen (CEDI) organisiert für 2024 einen Weltkongress über Gewaltsames Verschwindenlassen mit dem Ziel die Ratifizierung und Umsetzung der Konvention voranzutreiben. In Vorbereitung auf den Kongress führt CEDI eine Umfrage mit Staaten und der Zivilgesellschaft durch und bittet um Unterstützung bei der Verbreitung des Fragebogens. Der Fragebogen kann bis zum 31. Juli 2023 ausgefüllt werden und ist auf Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch und Arabisch verfügbar.
Journalismus unter Beschuss
Journalist:innen, die über das Verschwindenlassen berichten, stehen vor vielen Herausforderungen und sind Gefahren ausgesetzt. Marcela Turati aus Mexiko kennt diese Gefahren nur zu gut. Während ihres Besuchs in Deutschland im Mai 2023 sprach sie über ihre Arbeit und...
Vorbild geht anders
Vor einigen Wochen traf ich Ana Lorena Delgadillo, Gründerin und Leiterin der Menschenrechtsorganisation FJEDD (Stiftung Gerechtigkeit und demokratischer Rechtsstaat), am Rande einer Veranstaltung, auf der sie über ihr langjähriges Engagement gegen das gewaltsame Verschwindenlassen in Mexiko berichtete. Die folgenden Tage würde sie auch im Auswärtigen Amt und im Bundestag um Unterstützung ihrer Arbeit gegenüber der mexikanischen Regierung werben.
Internationaler Rahmen | 24. Sitzung des UN-Ausschusses gegen das Verschwindenlassen (CED): unter anderem Staatendialog mit Deutschland
Der UN-Ausschuss gegen das gewaltsame Verschwindenlassen (CED) tagte vom 20. bis 31. März 2023 in Genf. Während seiner 24. Sitzung, führte der Ausschuss Dialoge mit Argentinien, Costa Rica, Sambia und Deutschland und veröffentlichte seine abschließenden Bemerkungen (Concluding Observations) zu den Länderberichten.
Internationaler Rahmen | UN-Menschenrechtsrat ernennt Ana Lorena Delgadillo Pérez als neues Mitglied der UN-Arbeitsgruppe gegen gewaltsames oder unfreiwilliges Verschwindenlassen (WGEID)
Anfang April bestätigte der UN-Menschenrechtsrat die Mexikanerin Ana Lorena Delgadillo Pérez als neues Mitglied der UN-Arbeitsgruppe gegen gewaltsames oder unfreiwilliges Verschwindenlassen (WGEID).







