Allgemeine Informationen
Mexiko muss das Schicksal der verschwundenen Migrantinnen und Migranten aufklären
Zentralamerikanische Migrantinnen und Migranten, die vor Gewalt und Armut in ihren Heimatländern fliehen, verschwinden jährlich zu tausenden auf ihrem Weg nach Norden. Zurück bleiben Familienangehörige, die in jahrelanger Ungewissheit um das Schicksal ihrer Eltern,...
Videokampagne anlässlich des Jahrestages des Verschwindenlassens von 43 Studenten aus Ayotzinapa/Mexiko
Seit dem gewaltsamen Verschwindenlassen von 43 Studenten aus Ayotzinapa/Mexiko sind bereits drei Jahre vergangen. Noch immer gibt es keine signifikanten Fortschritte in den Ermittlungen und keine Gerechtigkeit für die Opfer. Nun ruft die Deutsche...
„Huellas de la Memoria – Spuren der Erinnerung“
“Huellas de la Memoria” ist ein Kunstprojekt, das die Opfer von Verschwindenlassen in Mexiko und anderen Staaten Lateinamerikas in den Mittelpunkt stellt und ihnen ein Gesicht gibt. Mit seiner Arbeit will der Künstler Alfredo López Casanova und sein Kollektiv die Öffentlichkeit über fehlende Justiz und Straflosigkeit aufklären.
Aus der Arbeit des UN-Ausschusses gegen das Verschwindenlassen
Die wichtigsten Arbeitsergebnisse des UN-Ausschusses aus dem Jahr 2016: der Abschluss des ersten Individualbeschwerdeverfahrens, der ‚konstruktive Dialog mit Kolumbien‘ und die Nutzung weiterer Instrumente wie Länderbesuche.
Kolumbien: Auf der Suche nach den Verschwundenen: Hoffnung durch den Friedensprozess in Kolumbien?
Berlin,17. Oktober 2016. Vertreterinnen und Vertreter der Vereinten Nationen und Fachleute aus Kolumbien diskutierten über das Recht auf Wahrheit, Wiedergutmachung und Nicht-Wiederholung bei „gewaltsamem Verschwindenlassen“ im Kontext des kolumbianischen Friedensprozesses.
Kurzinterview mit Rainer Huhle zur Arbeit des Aussschusses gegen Gewaltsames Verschwindenlassen
Kurzinterview mit Rainer Huhle, Mitglied im UN-Ausschuss gegen das gewaltsame Verschwindenlassen und Vorstandsmitlgied des Nürnberger Menschenrechtszentrums.
30. August: Internationaler Tag der Opfer des Verschwindenlassens
Jedes Jahr am 30. August wird weltweit der Internationale Tag der Opfer des Verschwindenlassens begangen. Es geht um willkürliche Inhaftierung oder Entführung von Personen durch Regierungsbeamte oder organisierte Gruppen, die im Auftrag oder mit Duldung der Regierung handeln. Auskunft über den Verbleib der Personen wird von den Behörden anschließend verwehrt und der Vorwurf einer Freiheitsberaubung nicht anerkannt, so dass die betroffenen Personen sich außerhalb des rechtsgültigen Raums befinden
Mexiko: Spuren der Erinnerung
„Spuren der Erinnerung“ sind die Botschaften von Verwandten an ihre verschwundenen Lieben in Mexiko. Eine Kunstprojekt von Alfredo López Casanova.
Verschwindenlassen während der Haft: UN-Ausschuss schließt erstes Verfahren einer Individualbeschwerde ab
Der UN-Ausschuss zum Schutz vor dem gewaltsamen Verschwindenlassen hat Kriterien für Verschwindenlassen in Haft definiert. Die Verlegung eines Inhaftierten in Einzelhaft, ohne dessen Angehörige oder Rechtsbeistand zu informieren bei gleichzeitiger Weigerung, über den neuen Aufenthaltsort Auskunft zu geben, entspricht geheimer Haft. Mit dieser Entscheidung in einem Einzelfall aus Argentinien hat der UN-Ausschuss sein erstes Individualbeschwerdeverfahren abgeschlossen.
Spanien: Die Suche nach der eigenen Identität – Aufarbeitung der Vergangenheit als notwendiger Beitrag zur Entwicklung eines kollektiven Gedächtnisses in Spanien
150.000 Opfer der Franco-Diktatur gelten in Spanien nach wie vor als „verschwunden“. Sie liegen auch Jahrzehnte nach dem Ende der Diktatur noch in anonymen Gräbern im ganzen Land verscharrt.














