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Karussell 2023

2023 AKTIONEN ZUM GEDENKEN DER OPFER DES GEWALTSAMEN VERSCHWINDENLASSENS[dica_divi_carousel item_width_tablet="" item_width_phone="415px" item_width_last_edited="on|desktop" transition_duration="2500" centermode="on" loop="on" autoplay="on" hoverpause="on"...

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Kolumbien | #SOSColombia – Gewaltsame Repression von Massendemonstrationen und Verschwindenlassen

Seit dem 28. April kommt Kolumbien nicht zur Ruhe. Nach dem Ausbruch von Massenprotesten gegen soziale Ungleichheit und staatliche Gewalt, die sich zunächst an einer geplanten Steuerreform entzündet hatten und brutale Gegenreaktionen durch die staatlichen Sicherheitsbehörden hervorrufen, ist die bisherige Bilanz der Gewalt verheerend. Allein bis zum 20. Mai wurden 52 getötete Demonstrant*innen, 715 Verletzte, 1645 Festnahmen, viele davon willkürlich, und 87 Fälle geschlechterbasierter Gewalt gemeldet. Die Regierung setzt neben der polizeiliche Sondereinheit zur Aufstandsbekämpfung ESMAD in einigen Städten auch das Militär zur Unterdrückung der Proteste ein.

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Mexiko | ¡Hasta encontrarles! Mütter von Verschwundenen forderten die Regierung an Muttertag erneut zu entschiedenem Handeln auf

Mexiko | ¡Hasta encontrarles! Mütter von Verschwundenen forderten die Regierung an Muttertag erneut zu entschiedenem Handeln auf

„An diesem 10. Mai gibt es nichts zu feiern“ – unter diesem Motto gingen an Muttertag in verschiedenen Bundesstaaten Mexikos erneut Mütter und andere Angehörige von Verschwundenen auf die Straße, um einmal mehr Aufklärung, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung zu fordern. Im Land gelten mehr als 87.000 Menschen als verschwunden, der Großteil davon – rund 85.000 – seit 2006, dem Jahr, in dem die Regierung unter Felipe Calderón im sogenannten „Krieg gegen die Drogen“ das Land militarisierte. Hinzu kommen die Überreste von über 50.000 Toten, die aufgrund fehlenden Fachpersonals bisher noch nicht identifiziert und forensisch untersucht wurden.

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