Allgemeine Informationen
Aktionen | Teilnahmeaufruf E-Mail-Aktion von Amnesty International zu Ruanda: Die Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens verdienen Gerechtigkeit
Seit Jahren kommt es in Ruanda immer wieder zu Fällen gewaltsamen Verschwindenlassens, die weder untersucht noch aufgeklärt werden. Besonders betroffen sind Politiker*innen der Opposition. So wurde etwa Illuminée Iragena seit März 2016 nicht mehr gesehen, nachdem sie...
Veranstaltungen | Nunca más. Gewaltsames Verschwindenlassen in Kolumbien
– eine Online-Veranstaltung im Rahmen der Aktionskampagne „Verhaftet und Verschwunden“ der Koalition gegen Verschwindenlassen (Heinrich-Böll-Stiftung, Brot für die Welt, Instituto CAPAZ) 23. August 2021, 18:00 – 19:30 Uhr (Deutschland), 11:00 – 12:30 Uhr (Kolumbien)...
Veranstaltungen | Aufzeichnung der Veranstaltung Prohibition, Prosecution and Prevention of Enforced Disappearances der International Nuremberg Principles Academy und der Friedrich-Alexander-Universität
Die International Nuremberg Principles Academy und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben am 7. und 8. Mai 2021 die internationale Konferenz Prohibition, Prosecution and Prevention of Enforced Disappearances organisiert. Die Konferenz gab einen...
Berichte, Studien & Bücher | Koordination zwischen der Suche nach Verschwundenen und strafrechtlichen Ermittlungen – swisspeace Studie
Strafrechtlichen Ermittlungen und die Suche nach Verschwundenen verfolgen unterschiedliche Zielsetzungen. Die Studie Coordination between the search and criminal investigations concerning disappeared persons untersucht anhand der Fälle Bosnien und Herzegowina und...
Berichte, Studien & Bücher | Baranowska, Grażyna: Rights of Families of Disappeared Persons. How international bodies address the needs of families of disappeared persons in Europe
In diesem Band untersucht die Autorin, wie internationale gerichtliche und außergerichtliche Einrichtungen in Europa auf die Bedürfnisse der Familien von gewaltsam verschwundenen Personen eingehen: die Rückgabe der sterblichen Überreste von Verschwundenen, das Recht...
Berichte, Studien & Bücher | Ansolabehere, Karina / Barbara A. Frey / Leigh A. Payne: Disappearances in the Post-Transition Era in Latin America (Proceedings of the British Academy)
Lateinamerika stand im Zentrum der sogenannten „dritten Welle der Demokratisierung“, die in den 1980er Jahren begann. In keiner anderen Region der Welt sind Prozesse zur Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen, die während autoritärer Regime und bewaffneter...
Karussell 2023
2023 AKTIONEN ZUM GEDENKEN DER OPFER DES GEWALTSAMEN VERSCHWINDENLASSENS[dica_divi_carousel item_width_tablet="" item_width_phone="415px" item_width_last_edited="on|desktop" transition_duration="2500" centermode="on" loop="on" autoplay="on" hoverpause="on"...
Kolumbien | #SOSColombia – Gewaltsame Repression von Massendemonstrationen und Verschwindenlassen
Seit dem 28. April kommt Kolumbien nicht zur Ruhe. Nach dem Ausbruch von Massenprotesten gegen soziale Ungleichheit und staatliche Gewalt, die sich zunächst an einer geplanten Steuerreform entzündet hatten und brutale Gegenreaktionen durch die staatlichen Sicherheitsbehörden hervorrufen, ist die bisherige Bilanz der Gewalt verheerend. Allein bis zum 20. Mai wurden 52 getötete Demonstrant*innen, 715 Verletzte, 1645 Festnahmen, viele davon willkürlich, und 87 Fälle geschlechterbasierter Gewalt gemeldet. Die Regierung setzt neben der polizeiliche Sondereinheit zur Aufstandsbekämpfung ESMAD in einigen Städten auch das Militär zur Unterdrückung der Proteste ein.
Myanmar | Militärputsch, Gewalt gegen Proteste und Verschwindenlassen
Mit dem Militärputsch Anfang Februar 2021 hat sich die bestehende Menschenrechtskrise in Myanmar weiter zugespitzt. Nach der Verhaftung zahlreicher hochrangiger Beamt*innen und Politiker*innen, unter ihnen De-facto-Staatschefin Aung San Suu Kyi, gingen im Land...
Mexiko | ¡Hasta encontrarles! Mütter von Verschwundenen forderten die Regierung an Muttertag erneut zu entschiedenem Handeln auf
„An diesem 10. Mai gibt es nichts zu feiern“ – unter diesem Motto gingen an Muttertag in verschiedenen Bundesstaaten Mexikos erneut Mütter und andere Angehörige von Verschwundenen auf die Straße, um einmal mehr Aufklärung, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung zu fordern. Im Land gelten mehr als 87.000 Menschen als verschwunden, der Großteil davon – rund 85.000 – seit 2006, dem Jahr, in dem die Regierung unter Felipe Calderón im sogenannten „Krieg gegen die Drogen“ das Land militarisierte. Hinzu kommen die Überreste von über 50.000 Toten, die aufgrund fehlenden Fachpersonals bisher noch nicht identifiziert und forensisch untersucht wurden.





