Allgemeine Informationen
Berichte, Studien & Bücher | Janice K. Gallagher „Bootstrap Justice: The Search for Mexico’s Disappeared“
Das Buch „Bootstrap Justice: The Search for Mexico’s Disappeared“ basiert auf über 10 Jahren ethnographischer Forschung mit Angehörigen von Verschwundenen in Mexiko. Insbesondere beschäftigt sich die Autorin mit dem Aktivismus der Familien bei der Suche nach ihren Angehörigen und deren Erfolge auf juristischer Ebene trotz schwacher und korrupter staatlicher Institutionen.
Veranstaltungen | Fachgespräch zu Migration und gewaltsamem Verschwindenlassen in Berlin
Am 1. März organisierten Brot für die Welt, die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko und die Koalition gegen Verschwindenlassen in Berlin ein Fachgespräch mit dem Titel „Auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit – Wie kann die internationale Gemeinschaft die Aufklärung des gewaltsamen Verschwindenlassens von Migrant:innen unterstützen?“.
Veranstaltungen | Filmvorführung „The Lost Souls of Syria”
Von Januar bis März wurde in verschiedenen Kinos Deutschlands der Film „The Lost Souls of Syria” von Stéphane Malterre und Garance Le Caisne gezeigt.
Multimedia | Spielfilm „Ruido“ über die Suche nach Verschwundenen in Mexiko bei Netflix
Im Januar wurde bei Netflix der Spielfilm „Ruido“ von Regisseurin Film Natalia Beristain freigegeben. Ruido erzählt die Geschichte einer Mutter in Mexiko, die ihre Tochter sucht und dabei auf andere Frauen, die ihre verschwundenen Angehörigen suchen, trifft und so Unterstützung findet. Eine kurze Rezension des Films auf Deutsch gibt es hier.
Datenbank mit wegweisender Rechtsprechung und internationalen Standards über gewaltsames Verschwindenlassen
Seit den 1970er Jahren kämpfen Angehörige von Verschwundenen, zunächst besonders aus Lateinamerika, auf regionaler und internationaler Ebene für Gerechtigkeit und Wahrheit. Anfänglich ging es darum, Unterstützung bei der Suche nach Verschwundenen zu finden und auch das Verschwindenlassen sichtbar zu machen und als Menschenrechtsverletzung anzuerkennen. Denn als in den lateinamerikanischen Diktaturen der 1970er und 1980er Jahre systematisch Menschen „verschwinden gelassen“ wurden, existierte das „gewaltsame Verschwindenlassen“ weder als Begriff noch als eigenständige Menschenrechtsverletzung.
Internationaler Rahmen | Irak-Besuch des UN-Ausschusses gegen das Verschwindenlassen (CED)
Am 24. November beendete der UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen (CED) seinen 12-tägigen Besuch im Irak. Der Ausschuss besuchte Anbar, Bagdad, Erbil, Mosul und Sinjar und sprach mit Angehörigen, zivilgesellschaftlichen Organisationen …
Internationaler Rahmen | UN-Expert*innen fordern Maßnahmen zum Schutz vor Verschwindenlassen von Migrant*innen
Zum Internationalen Tag der Migrantinnen und Migranten am 18. Dezember haben drei Expert*innen der Vereinten Nationen (UN) Staaten dazu aufgefordert, dringend mehr Maßnahmen gegen das gewaltsame Verschwindenlassen von Migrant*innen zu ergreifen.
Internationaler Rahmen | Datenbank mit wegweisender Rechtsprechung und internationalen Standards über gewaltsames Verschwindenlassen
Zum Tag der Opfer des Verschwindenlassens, dem 30. August 2022, hat das European Human Rights Advocacy Centre (EHRAC) von der Uni Middlesex in Großbritannien eine mehrsprachige Datenbank veröffentlicht, die eine Rechtssammlung sowie wegweisende internationale und regionale Rechtsprechung über gewaltsames Verschwindenlassen umfasst.
Internationaler Rahmen | Elfenbeinküste plant dem UN-Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen beizutreten
Im November 2022 kündigte die Regierung der Elfenbeinküste an, dem Internationalen Übereinkommen zum Schutz aller Personen gegen das Verschwindenlassen (ICPPED) beizutreten. Um dem ICPPED beizutreten, muss das Übereinkommen unterschrieben und ratifiziert werden.
Internationaler Rahmen | Südkorea beschließt Ratifizierung des UN-Übereinkommens zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen
Am 8. Dezember 2022 hat das südkoreanische Parlament der Ratifizierung des Internationalen Übereinkommens zum Schutz aller Personen vor dem Gewaltsamen Verschwindenlassen (ICPPED) zugestimmt.







